Anlässlich des Holocaust-Gedenktages engagierte sich die Antisemitismus-AG der Realschule Menden in besonderer Weise, um ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Der gemeinsame Tag begann mit dem Besuch eines Gottesdienstes, der an die nationalsozialistischen Verbrechen an den Sinti und Roma erinnerte. Im Anschluss daran setzten sich die Mitglieder der AG in einer Ausstellung vertiefend mit diesem Thema auseinander.

In unserer Antisemitismus-AG setzen sich Schüler*innen des 10. Jahrgangs aktiv mit den Themen Antisemitismus, Erinnerungskultur und Gesellschaftliche Verantwortung auseinander.

Die AG findet jeden Dienstag im Anschluss an die 6. Stunde (ab 13:15 Uhr) statt. Gemeinsam arbeiten wir an verschiedenen Projekten, häufig mit direktem Bezug zur Stadt Menden. Dabei kooperieren wir eng mit dem städtischen Projekt „augen auf für Menden“, das sich gegen Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung richtet.

Ein besonderer Schwerpunkt der AG ist die Vorbereitung und Durchführung einer Studienfahrt nach Krakau und Auschwitz, die vom Land NRW gefördert wird. Diese Fahrt bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte des Holocaust auseinanderzusetzen und eigene Impulse für eine lebendige Erinnerungskultur zu setzen.

Engagiere dich – für Wissen, Mitgefühl und ein respektvolles Miteinander.

Fünf Tage voller bewegender Eindrücke, historischer Spurensuche und wichtiger Erkenntnisse – die Antisemitismus-AG der Realschule Menden reiste mit 13 Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften Frau Schyma und Herrn Mattenklotz nach Krakau. Die polnische Stadt, die einst ein Zentrum jüdischen Lebens war und während des Zweiten Weltkriegs Schauplatz grausamer Verfolgung wurde, bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte des Holocaust auseinanderzusetzen. Besuche historischer Orte, Zeitzeugengespräche und Reflexionen vor Ort machten die Reise zu einer eindrucksvollen Erfahrung, die uns alle noch lange begleiten wird.

 

„Seid Menschen!“

Zurzeit befindet sich die Ausstellung „RealTalk“ vom Projekt „Augen auf für Menden“ an der RSM in der Kapelle. Diese kann noch bis zum 14.03. besucht werden.

Das Projekt „Augen auf“ hat im vergangenen Jahr Erfahrungen von SchülerInnen anonym gesammelt und auf Tafeln gedruckt, die beispielsweise aufgrund ihrer Herkunft, Sexualität oder Geschlechts diskriminiert bzw. ausgegrenzt wurden. Alle SchülerInnen der weiterführenden Mendener Schulen konnten ihre Erfahrungen anonym schildern und über ihre eigenen Erfahrungen mit diesem gesellschaftlich leider sehr aktuellem Thema berichten.

Go to top